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Kultureller Mittelpunkt der Gemeinde Kreiensen ist die Ortschaft Flecken Greene, die bereits im Jahre 1980 ihr 1000jähriges Bestehen feiern konnte.
Hier befinden sich folgende Sehenswürdigkeiten
- Burgruine Greene
- Viadukt
- St. Martins-Kirche
- Museum
- Geburtshaus des Malers Fritz Mackensen
Burgruine
Entstehung der Burganlage mit Wirtschaftsgebäuden im Jahre 1308 durch die
Homburger Edelherren. Vorhanden ist heute noch der begehbare Burgturm (181 m ü. NN) mit einer Höhe von 25 m. Von ihm genießt man eine herrliche Aussicht in das Leinetal.
Öffnungszeiten:
01. April bis 30. Oktober eines jeden Jahres von 8.00 bis 20.00 Uhr.
Weitere interessante Einzelheiten zur Burg sind zu finden unter www.greener-burg.de
Viadukt
34 m hoher Eisenbahnviadukt, der im Jahre 1865 fertiggestellt wurde und mit 8 Bogen das Tal mit der Bundesstraße 64 überspannt.
St. Martins-Kirche
Im Inneren geschnitzter zweiflügliger Altarschrein aus dem 15. Jahrhundert; außerdem einmalige Wandmalereien (mittelalterliche Fresken).
Museum (ehemalige Domäne), Steinweg 24
Gerätschaften des häuslichen, bäuerlichen und handwerklichen Lebens,
Porzellanmalerei, Textilien aus vergangenen Jahrhunderten, Luxuspapier,
500 Jahre Geschichte des ehemaligen Amtes Greene.
Öffnungszeiten:
Jeden 1. Sonntag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr, sonst nach Voranmeldung unter Tel. 05563/5494 oder 05563/6370
Freier Eintritt!
Das Museum wird betreut und verwaltet vom Heimatverein Greene e.V.
Geburtshaus des Malers Fritz Mackensen
Im Steinweg an der Einmündung Hohler Weg (Bäckerei) gelegen. Hier wurde am 08. April 1866 Prof. Dr. Fritz Mackensen geboren, der später in Worpswede die Landschaft am Rande des Teufelsmoores in der Heide entdeckt und künstlerisch erschlossen und die weltberühmte Worpsweder Künstlergruppe begründet hat. Wegen seiner großen Treue zu seiner Heimatgemeinde Greene, ernannte ihn diese an seinem 60. Geburtstag zu ihrem Ehrenbürger.
Anlässlich des 100. Geburtstages von Mackensen wurde an seinem Geburtshaus eine kupfergetriebene Gedenktafel angebracht.
Ortschaft Erzhausen
Am Fuß des Selters einem Höhenzug bei Erzhausen befindet sich ein großes Pumpspeicherwerk mit einem 160.000 qm großen Unterbecken, das mit Röhren (3,40 m Durchmesser) mit dem oberhalb bei Naensen gelegenen Oberbecken verbunden ist.
Hier wird bei Spitzenbedarf durch Wasserkraft über Turbinen Strom erzeugt und in das Stromnetz zusätzlich eingeleitet. Ein gewaltiges, umweltfreundliches und sehenswertes Stromerzeugungswerk.
Besichtigungen einschl. Tonbildschau sind nach vorheriger Anmeldung (Tel. 05563/9610) möglich.
Ortschaft Kreiensen
In den Jahren 1886 bis 1890 entstand auf Veranlassung des Herzogs von Braunschweig das stattliche Bahnhofsgebäude, das sich als Empfangsgebäude wie ein großes, eindrucksvolles, fürstliches Haus darstellt.
Aus Sandstein gemeißelte „Braunschweiger Löwen“ krönen die Dachecken und Majolikafriese zieren die Wände, die aus hartem gelben Ziegelstein errichtet sind. Hohe Bogenfenster, Fresken und Zinnen am oberen Rand erinnern an die „Wilhelminische Zeit“. Im Inneren gab es seinerzeit einen „Salon für fürstliche Personen“, der aber nur einmal seinem eigentlichen Zweck diente, als sich hier im Winter 1888/1889 Fürst Bismarck mit dem russischen Zaren traf.
Von den damaligen imposanten Diensträumen, bezeichnet mit „Stationsvorsteher, Assistent, Stationsbüro, Telegraphie, Billetur und Portier“ und den großen Wartesälen der Klassen I. bis IV. sowie einem geräumigen Speisesaal ist heute nicht mehr viel übrig geblieben. Anfang der 70er Jahre wurde das Gebäude zweckmäßig umgestaltet.
Heute befindet sich in dem Bahnhofsgebäude noch eine Fahrkartenverkaufsstelle.
Durch die Funktion als Bahnknotenpunkt für den NORD-SÜD und OST-WEST-Verkehr sowie als IC-Halte-Station ist Kreiensen jedoch optimal an den Fernverkehr angeschlossen.
Weitere kulturelle Angebote und Sehenswürdigkeiten
Kreiensen grenzt unmittelbar einerseits an die Kurstadt Bad Gandersheim und andererseits auch an die historische Fachwerk- und Bierbrauerstadt Einbeck.
In Bad Gandersheim ( 6 km) findet man ein umfangreiches kulturelles Angebot. Besonders erwähnenswert sind hierbei die im Rahmen des Freilichttheaters vor der imposanten Kulisse der Stiftskirche alljährlich in den Sommermonaten stattfindenden und weit über die Grenzen hinaus bekannten „Gandersheimer Domfestspiele“.
In Einbeck (11 km) kann man auf „eigene Faust“ oder durch einen organisierten Stadtrundgang den gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit den hervorragend restaurierten Fachwerkhäusern bewundern. Auf dem beschaulichen Marktplatz kann man in kleinen Straßencafés das rege Treiben dieses schönen kleinen Städtchens genießen.
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